Oper

Tosca – Trier

Premiere: 16. Januar 2016
Spielort: Theater Trier
Alle Vorstellungen:
16. Jan 2016, 22. Jan 2016, 24. Jan 2016, 31. Jan 2016, 03. Feb 2016, 16. Feb 2016, 04. Mär 2016, 11. Mär 2016, 13. Mär 2016

Tosca ist ein Opernstar und eine zutiefst egozentrische Diva. Vor dem Hintergrund eines terroristischen Systems versucht sie gleichzeitig moralisch integer und erfolgreich zu sein. Sie liebt den Maler Cavaradossi, der durch ihre Schuld ins Visier des Polizeichefs Scarpia gerät. Toscas ungesteuerte Emotionalität macht sie zum idealen Objekt der Manipulation. Sie ist süchtig nach Erregung nach Liebe, nach Macht, nach Wirkung. Sie kennt keine Mitte. Jeden Moment ihres Lebens zelebriert sie als Schauspielerin. Zwischen Spiel und Realität kann sie längst nicht mehr unterscheiden. Alexander Charim macht das tragische Gefangensein der Titelheldin im Spiel zum Prinzip seiner Inszenierung. Tosca ist gleichzeitig Hauptdarstellerin und Regisseurin in einem von ihr inszenierten Theaterstück. Von den Obsessionen ihres Lebens umgeben, erzählt sie ihre Geschichte radikal aus dem Blickwinkel der eigenen erregten Wahrnehmung. Im Akt des Erzählens schließlich vollzieht sich der Prozess ihrer Subjektwerdung.

Puccinis Opernkrimi hat auch über hundert Jahre nach seiner Uraufführung nichts von seiner Leidenschaft und Faszinationskraft verloren. Ein Meisterwerk!

BESETZUNG
Musikalische Leitung GMD Victor Puhl
Inszenierung Alexander Charim
Bühnenbild | Video Ivan Bazak
Kostüme Tal Shacham
Choreinstudierung Angela Händel
Dramaturgie Katharina John
Musikalische Assistenz Wouter Padberg
Regieassistenz Ulla Wentenschuh
Kostümassistenz Daphna Munz
Inspizienz Juliane Hlawati
Soufflage Elisabeth Jorschick

Floria Tosca, eine berühmte Sängerin Bernadette Flaitz
Maria Cavaradossi, Maler Marco Jentzsch
Baron Scarpia, Chef der Polizei Christian Sist
Cesare Angelotti, ein politischer Gefangener László Lukács
Mesner | Sciarrone | Ein Schließer Rainer Scheerer
Spoletta Bonko Karadjov
Ein Hirtenknabe Fritz Spengler

Oper

MacBeth in Berlin

Macbeth. Nach Verdi.
Uraufführung 26. Februar 2015
Homo homini lupus est – der Mensch ist dem Menschen ein Wolf. Geht man wie Machiavelli davon aus, dass der Mensch zum Bösen neigt, Ordnung und Bestand eines Staates oft durch unmoralische Mittel erkauft werden muss, so wird rücksichtsloses und gewalttätiges Handeln nicht nur erlaubt, sondern notwendig. Macbeth scheint ein Wolf zu sein. Er hat Blut geleckt.

Genügt für die größtmögliche Macht ein einzelner Mord? Aus Macht wird Ohnmacht…

Unabwendbar wird Macbeth und seine Lady vom Wahnsinn erfasst, sie verlieren die Orientierung, treiben in ihren verborgenen unterdrückten Sehnsüchten und werden selbst zu ihren schicksalhaften Erscheinungen.
Was geschieht, wenn das blutige Dunkel der (Ohn)macht sich in so wunderbare Musik kleidet wie in Verdis Macbeth, das untersucht die junge Regisseurin Julia Lwowski und geht mit ihrem Team, drei Sängern und zwei Musikern auf eine bildreiche, expressive Reise.

Inszenierung/Fassung: Julia Lwowski
Arrangement/Musikalische Leitung: Nadezda Tseluykina
Bühne und Kostüm: Yassu Yabara
Dramaturgie/Fassung: Marion Meyer
Video: Franziska Kronfoth

Mit: Yuka Yanagihara, Rainer Scheerer, Franziska Kronfoth sowie Roman Lemberg, Nadezda Tseluykina
TERMINE

26.02. 2015 – 20:00
27.02. 2015 – 20:00
01.03. 2015 – 20:00
04.03. 2015 – 20:00
05.03. 2015 – 20:00
07.03. 2015 – 20:00
08.03. 2015 – 20.00
13.03. 2015 – 20:00
14.03. 2015 – 20:00
20.03. 2015 – 20:00
24.03. 2015 – 20:00
06.04. 2015 – 20:00
07.04. 2015 – 20:00
11.04.2015 – 20:00

Veranstaltungsende: 22.45 Uhr

Studio der Neuköllner Oper
TICKETS

von 13 – 21 Euro (ermässigt 9 Euro)
unter 030 688907 77

hier Online reservieren

(Fotos folgen)

PELLÉAS UND MÉLISANDE

Oper von Claude Debussy
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Es gibt Menschen, die meinen, dass Claude Debussy zu den am meisten unterschätzen Komponisten seiner Generation gehört. Schließlich habe er zwischen all‘ den Wagners, Bruckners oder Mahlers einen ganz eigenen und wunderschönen Kompositionsstil entwickelt – entstanden in einer Zeit, in der technisch alles möglich schien und nur wenige wagten, aus dieser Euphorie auszubrechen und andere Töne anzuschlagen.

Von den deutschen Nachbarn chronisch unterschätzt reizte dieser Debussy mit seinen Kompositionen gern die stolzen Wagnerianer und feierte nachher ausgiebig mit seinen Freunden und der Pariser Halbwelt bei gewürzreichen Suppen im Restaurant „Cote d’Or“ am linken Seine-Ufer.

Tagsüber fing dieser Debussy menschliche Sehnsüchte, Nöte und Ängste wie in den Flakons eines Parfumiers ein und übersetzte sie in Noten. So vertonte er auch Maurice Maeterlincks fast schon surreales Drama von Pelléas und Mélisande, dessen Opernfassung so poetisch wie hochspannend, so schön wie erschreckend, so anregend wie betäubend wurde – letztlich ein wundervolles Abbild der französischen Küche und des Lebens in den wilden Künstler-Gemeinschaften des ausgehenden 19. Jahrhunderts am Montmartre.
Golaud findet die um ihre Krone trauernde Mélisande. Er wirbt um sie und holt sie an den Hof König Arkels. Dort lernt Pelléas, Golauds Bruder, Mélisande vor der Hochzeit mit Golaud kennen und das Drama nimmt seinen verstörenden Lauf. Santé!

Premiere
Sa, 19.04.2014 – 19.30

Mi, 23.04.2014 – 19.30
Fr, 25.04.2014 – 19.30
Mi, 07.05.2014 – 19.30
Do, 15.05.2014 – 19.30

Musikalische Leitung Roland Kluttig
Inszenierung Jakob Peters-Messer
Bühnenbild Markus Meyer
Kostüme Sven Bindseil

Text und Infos sind von dieser Seite übernommen: http://www.landestheater-coburg.de/

Oper

Frohes Neues

Das Theater in Coburg darf wieder spielen, nachdem der Wasserschaden behoben wurde.

also finden ab sofort alle Vorstellungen wieder auf der großen Bühne in Coburg laut Spielplan statt!!!

Allgemeines, Oper, Termine

Ein Maskenball

und weiter: hier Info und Termine von www.landestheater-coburg.de. Fotos von Andrea Kremper (c).

Ein Maskenball

Oper von Giuseppe Verdi; Libretto von Antonio Somma nach einer Erzählung von Eugène Scribe
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Im römischen Teatro Apollo feierte an jenem 17. Februar Giuseppe Verdis Oper „Ein Maskenball“ Uraufführung und der schrullige Komponist fuhr – nach großem Hin und Her um das Libretto – einen Riesenerfolg ein. Die Zensur hatte die Handlung des von Antonio Somma für Verdi bearbeiteten Textes fast bis zur Unkenntlichkeit geglättet. Aus der Geschichte über das Attentat auf den schwedischen König Gustav III wurde eine Oper über eine Intrige im Hause eines fiktiven Herzogs von Boston. Das ursprüngliche Libretto über den schillernden Schwedenkönig und Lebemann Gustav III hatte die italienischen Behörden nervös gemacht und allzu realistische Szenarien mussten die Maske des weit Entfernten tragen.

Doch ging es Verdi gar nicht um Anarchie: Im „Maskenball“ erzählt er auf höchst virtuose Weise, wie sich eigentlich vertraute Menschen missverstehen können, wenn sie sich emotional maskieren. Drama und Komödie, helle und dunkle Welten, Hetero- und Homosexualität: Der „Maskenball“ ist ein Meisterwerk der Anspielungen, wie es vorher vielleicht nur Mozarts „Zauberflöte“ für das Theater war.

Mitwirkende
Musikalische Leitung: Roland Kluttig
Inszenierung: Volker Vogel
Bühnenbild: Norbert Bellen
Choreinstudierung: Lorenzo Da Rio
Dramaturgie: Renate Liedtke
König Gustav III.: Milen Bozhkov
Graf Anckarström: Michael Bachtadze / Benjamin Werth
Amelia: Celeste Siciliano
Ulrica: Gabriela Künzler / Leila Pfister
Oscar: Anna Gütter / Sofia Kallio
Graf Ribbing: Rainer Scheerer
Graf Horn: Michael Lion
Cristiano: Simon van Rensburg / Martin Trepl
Ein Richter: Tae-Kwon Chu / Jan Korab
Ein Diener: Amelias Marino Polanco

Chor des Landestheaters
Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg

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Vorstellungen
Sonntag, 20.10.2013 – 11:00 Matinee zur Premiere
Samstag, 26.10.2013 – 19:30 Premiere
Donnerstag, 31.10.2013 – 19:30
Sonntag, 03.11.2013 – 15:00
Donnerstag, 07.11.2013 – 19:30
Freitag, 15.11.2013 – 19:30
Dienstag, 19.11.2013 – 20:00 Gastspiel
Mittwoch, 18.12.2013 – 19:30
Samstag, 21.12.2013 – 19:30
Mittwoch, 25.12.2013 – 19:30
Samstag, 28.12.2013 – 19:30
Freitag, 17.01.2014 – 19:30
Dienstag, 21.01.2014 – 19:30
Mittwoch, 29.01.2014 – 19:30

Kritiken:

Ort:

Landestheater Coburg
Schloßplatz 6
96450 Coburg

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Soweit,

Lieben Gruß
Graf Rainling

Los geht es. Hier Info und Termine von www.landestheater-coburg.de. Fotos von Andrea Kremper (c).

Der Liebestrank – L’elisir d’amore

Komische Oper von Gaetano Donizetti; Libretto von Felice Romani
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Ach, wie muss der arme Nemorino leiden: Er hat sich ausgerechnet in Aldina verliebt, die so ihre ganz eigenen Vorstellungen von ihrem Herzbuben hat. Und der heißt – zunächst einmal – nicht Nemorino. Als der bis zur Unerträglichkeit selbstverliebte Sergant Belcore in das kleine italienische Dorf kommt, um Soldaten zu rekrutieren, hält auch dieser um die Hand der bezaubernden Adina an.
Nemorino ist verzweifelt und sitzt dem Quacksalber Dulcamare auf, der ihm billigen Rotwein als Liebestrank verkauft. Beseelt von der Wirkung des Fusels heuchelt er nun Gleichgültigkeit gegenüber Adina.

Diese wiederum – aus Eitelkeit zutiefst gekränkt – gibt nun Belcore das Jawort, weigert sich aber zunächst noch den Ehevertrag mit Belcore zu unterzeichnen …

Donizettis „Liebestrank“ erfreut sich seit seiner erfolgreichen Mailänder Uraufführung 1832 ungebrochener Beliebtheit. Allein Nemorinos Romanze „Una furtiva lagrima“ zählt zu den schönsten Tenor-Arien des Belcantorepertoires. Und wer hat sich in den schrecklichen Qualen unerwiderter Liebe nicht schon heimlich gewünscht, den anderen mittels eines Zaubertranks unsterblich in sich verliebt zu machen?
Mitwirkende

Musikalische Leitung: Anna-Sophie Brüning
Inszenierung: Jean Renshaw
Bühnenbild: Christof Cremer
Kostüme: Christof Cremer
Choreinstudierung: Lorenzo Da Rio
Dramaturgie: Renate Liedtke
Adina Sofia Kallio
Nemorino: Joel Annmo / David Zimmer
Belcore: Benjamin Werth
Il Dottor Dulcamara: Rainer Scheerer
Giannetta: Anna Gütter
Gaetano: Valentin Fruntke / Florian Wohl

Chor des Landestheaters
Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg
Statisterie

 

Liebestrank Scheerer & Kallio

 

Termine (ohne Gewähr):

Freitag, 27.09.2013 – 19:30
Donnerstag, 03.10.2013 – 19:30
Sonntag, 06.10.2013 – 15:00
Mittwoch, 09.10.2013 – 19:30
Sonntag, 13.10.2013 – 19:30
Freitag, 01.11.2013 – 19:30
Mittwoch, 06.11.2013 – 19:30
Donnerstag, 21.11.2013 – 19:30
Samstag, 30.11.2013 – 19:30
Sonntag, 19.01.2014 – 15:00
Dienstag, 11.02.2014 – 19:30

 

Liebestrank Scheerer

 

Kritiken:

http://www.landestheater-coburg.de/mediathek/rezensionen/pdf-2013-2014/Der-Liebestrank/130923_Liebestrank_K_NP.pdf

http://www.landestheater-coburg.de/mediathek/rezensionen/pdf-2013-2014/Der-Liebestrank/130923_Liebestrank_K_CT.pdf

Ort:

Landestheater Coburg
Schloßplatz 6
96450 Coburg

 

Soweit,

 

Lieben Gruß

Dr. Rainainianinaiaiaiiiiiiiniiiiiii

und noch ein Plakat:

kommt! Es wird schön!