J.S. Bach: Weihnachtsoratorium

Samstag, 15. Dezember 2012, 18:00, Lindenkirche / Kantaten I – IV
Sonntag, 16. Dezember 2012, 16:00, Grunewaldkirche / Kantaten I – VI

Berliner Kantorei, Berliner Mädchenchor (Einstud.: Sabine Wüsthoff ),
„Concerto grosso Berlin“ auf historischen Instrumenten,
Stephanie Petitlaurent, Kathrin Volkmann, Sopran;
Ulrike Bartsch, Alt;
Jan Kobow, Tenor;
Rainer Scheerer, Bass.

Leitung: Günter Brick

Bach.Weihn Berliner Kantorei

Mittwoch, 09. November 2011, 19.30 Uhr
Konzerthalle
Dmitri Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 13 b-Moll op. 113 »Baby Jar«

Männerchor der Singakademie Frankfurt (Oder)Rainer Scheerer,Bass
Howard Griffiths, Dirigent

Eintritt frei

GMD Howard Griffiths
Musikalische und zeichnerische Grabdenkmäler
Zinovii Tolkatchev war fast 42 Jahre alt, als er 1945 als Soldat der Roten Armee an der Befreiung von Majdanek und Auschwitz teilnahm. Die Bilder, in denen er das Gesehene und Erlebte auf Papier festhielt, sind beeindruckender als manche Fotografie und wurden bald nach Kriegsende mehrfach in Polen ausgestellt. Tolkatchevs Kinder vermachte sie der Forschungs- und Gedenkstätte Yad Vashem Jerusalem, die sie für eine Wanderausstellung im Gedenken an die Opfer des nationalsozialistischen Vernichtungskrieges aufbereitete. Sie wurde bereits weltweit gezeigt. In Frankfurt wird sie nun zu den »Tagen der Erinnerung« um den 9. November gezeigt. Im zivilen Leben war Zinovii Tolkatchev Professor an der Kunsthochschule in Kiew, bis er Sommer 1941 zum Militär einberufen wurde und die Rote Armee als offizieller Künstler begleitete. Er entging damit einem Massaker, das am 29. und 30. September 1941 in der auf dem Stadtgebiet von Kiew gelegenen Schlucht von Baby Jar stattfand. Bei dieser größten einzelnen Mordaktion der deutschen Wehrmacht vor dem fabrikmäßig betriebenen Massenmord der Nazis durch Gas wurden 33771 Juden erschossen. Bis zur Befreiung Kiews am 5. November 1943 durch die Rote Armee blieb die Schlucht Schauplatz weiterer Massaker. In Baby Jar wurden bis dahin mehr als 200.000 Russen, Ukrainer, Weißrussen und weitere Juden ermordet. Diesen Opfern und setzte Dmitri Schostakowitsch in seiner 1961/62 entstandenen 13. Sinfonie auf Gedichte von Jewgenij Jewtuschenko ein erschütterndes und zugleich hoffnungsvolles musikalisches Denkmal.
http://www.bsof.de/?s=4&j=2011&m=11&id=271

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Herzliche Einladung zur Geisterbraut am 1. Oktober 2011, 20 Uhr
im Konzertsaal der UdK Berlin, Hardenbergstrasse 32
Tageszeiten 1
Antonín Dvořák: Die Geisterbraut
Gesa Hoppe, David Mulvenna, Rainer Scheerer
Brandenburger Symphoniker
Berliner Cappella
Kerstin Behnke, Leitung
Die Gespensterballade besteht aus einem Tumult der Gefühle zwischen Sehnsucht, Grauen, Hoffnung, Verzweiflung und am Ende Erleichterung. Sie ist die romantisch-dramatische Darstellung basierend auf einem Gedicht des tschechischen Schriftstellers Karel Jaromír Erben. Erzählt wird von der wilden und furiosen nächtlichen Jagd, welche durch modrige Sümpfe und über kahle Felsen, vorbei an düster glimmenden Irrlichtern und drohend heulenden Hunden führt. Der erste Hahnenschrei macht bei den Strahlen der aufgehenden Sonne dem Spuk ein Ende und bringt die glückliche Rettung.
Chor und Bariton übernehmen zunächst als Erzähler der Handlung eine tragende Rolle und werden im Verlaufe des Stückes immer tiefer in das Geschehen der beiden Protagonisten hinein gezogen.
Antonín Dvořák komponierte das Werk 1884 im Auftrag des „Birmingham Musical Festival 1885“, brachte es aber bereits zuvor im März 1885 in Pilsen zur Uraufführung. Das heute selten gespielte, packende Werk fand – wie zeitgenössische Rezensionen belegen – sowohl in seiner Heimat als auch in England begeisterte Aufnahme.
Begleitet uns durch eine schaurig-schöne Reise durch die Nacht!
Karten bis 25 € :
Vorverkaufskasse der UdK, Theaterkassen, telefonisch 030/8817145 oder www.berliner-cappella.de

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mit Rainer:

Werbung für die Geisterbraut, hier ein hübscher Film:

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