Musik, Termine

Konzerte, Konzerte, Konzerte.

Bitte kommen sie alle dahin:

  • Echnaton: 16. und 17. Oktober 2009, 19 Uhr, Parochialkirche (Berlin-Mitte)

    Philip Glass: Echnaton

    Katharine Weber, Sopran (Königin Teje)
    Sally Wilson, Alt (Nofretete)
    Tim Severloh, Countertenor (Echnaton)
    David Mulvenna, Tenor (Amuns Hoherpriester)
    Rainer Scheerer, Bariton (Haremhab)
    Tye Maurice Thomas, Bass (Ajeh)
    Hanspeter Krüger, Sprecher (Amenhotep)

    Projektionen: Katrin Bethge
    Berliner Cappella
    Deutsches Filmorchester Babelsberg
    Leitung: Kerstin Behnke

    Zum Einzug des Ägyptischen Museums in das Neue Museum präsentiert die Berliner Cappella gemeinsam mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg die Oper Echnaton von Philip Glass.

    Nach Einstein on the Beach und Satyagraha über Mahatma Gandhi werden in dieser letzten von drei Portraitopern des amerikanischen Komponisten in loser Folge Szenen aus der Regierungszeit Echnatons erzählt. Das Werk verzichtet auf eine durch- gehende Handlung und springt – mit dem Blick auf Touristen in den Ruinen Amarnas – in die heutige Zeit. Wie in einer Ausstellung entstehen aus den Ruinen und Fund- stücken der Vergangenheit Bilder, die wie durch ein Fenster den Blick in eine längst vergangene Epoche freigeben, die uns heute rätselhaft bleibt und sich niemals ganz erschließen wird.

    Die konzertante Aufführung in der Parochialkirche wird durch Overheadprojektionen der Hamburger Künstlerin Katrin Bethge visuell ausgestaltet. Mit Hilfe mehrerer, synchron eingesetzter Projektoren und mittels unterschiedlicher Materialien wie Wasser, Sand oder Styropor, die auf den Projektionsflächen bewegt werden, schafft sie unverhoffte Bilder, die sich zudem überlagern und in den Raum zu öffnen scheinen. Im Dialog mit Tönen und Klängen entstehen in langsamen, fast unmerklichen Prozessen, wie sie auch die Musik von Philip Glass charakterisieren, variable, über- raschende Raumkonstellationen. Musik, Bild und Raum verschmelzen in einem großen, scheinbar ewig fließenden Strom. Die Parochialkirche mit ihren unverputzten Wänden bietet dafür eine eindrucksvolle Kulisse, dient aber zugleich ebenso wie der singende Chor als Projektionsfläche. Das Konzert weitet sich auf diese Weise zu einem viel- schichtigen, audio-visuellen Erlebnis.

  • Weihnachtsoratoium 05.12.2009 Berlin (Kreuzberg), Heilig-Kreuz-Kirche 19:00 Uhr

    Johann Sebastian Bach
    Weihnachtsoratorium (I-III)
    BWV 248

    OPUS VOCALE
    Einstudierung: Volker Hedtfeld
    cappella academica der Humboldt Universität Berlin
    Einstudierung: Kristiina Poska

    Sopran: Julia Spencker
    Alt: n.n.
    Tenor: n.n.
    Bass: Rainer Scheerer
    Leitung: Kristiina Poska

    06.12.2009 Berlin (Wilmersdorf), St. Ludwig, Ludwigkirchplatz 16:00 Uhr

    Johann Sebastian Bach
    Weihnachtsoratorium (I-III)
    BWV 248

    OPUS VOCALE
    Einstudierung: Volker Hedtfeld
    cappella academica der Humboldt Universität Berlin
    Einstudierung: Kristiina Poska

    Sopran: Julia Spencker
    Alt: n.n.
    Tenor: n.n.
    Bass: Rainer Scheerer
    Leitung: Volker Hedtfeld

  • DIE SIEBEN TODSÜNDEN

    Termine

    Do 10.12.2009 | 20:00 Uhr
    Fr 11.12.2009 | 20:00 Uhr
    Sa 12.12.2009 | 20:00 Uhr
    So 13.12.2009 | 20:00 Uhr

    Ort
    Haus der Berliner Festspiele, Große Bühne

    Eintrittspreise
    € 63,00 | 51,00 | 40,00 | 31,00 | 23,00 | 15,00

    Tanztheater Wuppertal Pina Bausch
    Tanzabend von Pina Bausch
    Texte von Bertolt Brecht
    Musik von Kurt WeillInszenierung und Choreografie Pina Bausch
    Bühne und Kostüme Rolf Borzik
    Mitarbeit Marion Cito, Hans Pop
    Mitarbeit Wiederaufnahme Bénédicte Billiet, Josephine Ann Endicott
    Es spielt The Capital Dance Orchestra
    unter der Leitung von Jan Michael Horstmann

    I.
    DIE SIEBEN TODSÜNDEN
    Mit Annette Jahns, Josephine Ann Endicott, Rainer Scheerer u.a.
    II.
    FÜRCHTET EUCH NICHT
    Mit Marcus Bluhm, Melissa Madden Gray, Mechthild Großmann, Karin Rasenack

    Tänzer
    Regina Advento, Pablo Aran Gimeno, Rainer Behr, Andrey Berezin, Damiano Ottavio Bigi, Aleš ?u?ek, Clémentine Deluy, Josephine Ann Endicott / Julie Shanaan, Silvia Farias Heredia, Barbara Kaufmann, Ditta Miranda Jasjfi, Nayoung Kim, Daphnis Kokkinos, Eddie Martinez, Thusnelda Mercy, Pascal Merighi, Cristiana Morganti, Morena Nascimento, Nazareth Panadero, Helena Pikon, Jorge Puerta Armenta, Franko Schmidt, Azusa Seyama, Julie Anne Stanzak, Michael Strecker, Fernando Suels Mendoza, Aida Vainieri, Anna Wehsarg, Tsai Chin Yu

    Uraufführung 15. Juni 1976, Schauspielhaus Wuppertal | Wiederaufnahme

    Dauer 2h 25 | eine Pause
    »Mich interessiert nicht so sehr,
    wie sich Menschen bewegen, als was sie bewegt.«
    Pina Bausch
    Mit ihrem Tanzabend Die sieben Todsünden schrieb Pina Bausch Theatergeschichte. In dem 1976 uraufgeführten Stück verband sie erstmals Tanz mit Sprache, Gesang, Pantomine und Alltagsgesten und schuf damit eine neue Kunstform, die ihren Ruf als eine der bedeutendsten Choreografinnen der Gegenwart begründete. Bauschs legendärer Brecht-Weill-Abend wurde 2001 und 2008 am Tanztheater Wuppertal wiederaufgenommen und ist nun im Rahmen von spielzeit’europa in Berlin zu erleben.

    Die Wiederaufnahme der Sieben Todsünden gleicht eher einer »Wiedergeburt « [Rheinische Post]: Auch mehr als drei Jahrzehnte nach seiner Uraufführung hat der zweiteilige Tanzabend aus Brecht/Weills »Ballet chanté« Die sieben Todsünden der Kleinbürger und Bauschs Stück Fürchtet euch nicht zu Liedern des genialen Duos nichts von seiner [gesellschaftskritischen] Kraft und ästhetischen Qualität eingebüßt. In Hauptrollen sind – wie bei der Uraufführung 1976! – mit Josephine Ann Endicott und Mechthild Großmann zwei langjährige Wegbegleiterinnen Pina Bauschs zu erleben.

    Pina Bausch, die wie keine andere deutsche Choreografin die internationale Tanzszene prägte, wurde im In- und Ausland mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so zuletzt mit dem Kyoto-Preis, dem Goldenen Löwen [Venedig], dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt und soeben mit dem Laurence Olivier Award.
    Im Alter von nur 68 Jahren ist Pina Bausch am 30. Juni 2009 überraschend an Krebs gestorben. Die Tanzwelt trauert um eine ihrer herausragendsten Tänzerinnen und Choreographinnen.
    www.pina-bausch.de

  • BACH – WEIHNACHTSORATORIUM

    19. Dezember 2009, 16:00 Uhr – FÜR KINDER

    BACH – WEIHNACHTSORATORIUM FÜR KINDER- Ein Hirte aus Bethlehem erzählt die Weihnachtsgeschichte, musikalisch unterstützt mit Stücken aus Bachs Weihnachts-Oratorium, Teil 1-3. Fassung von Michael Gusenbauer.
    Interpreten Katharina Hohlfeld, Sopran; Judith, Kamphues, Alt; Stephan Gähler, Tenor; Rainer Scheerer, Bass. Leitung: Günter Brick.
    Dauer: ca. 45 Minuten. Geeignet für Kinder ab 4 Jahren
    Eintritt: Erwachsene: 8 Euro; Kinder: 5 Euro

    J. S. Bach: Weihnachtsoratorium, Kantaten I-VI

    19. Dezember 2009, 19:00 Uhr

    Adresse: Lindenkirche WilmersdorfLindenkirche Wilmersdorf
    Homburger Str. / Binger Str.
    14197 Berlin

    Interpreten: Berliner Kantorei, Berliner Mädchenchor (Einstudierung: Sabine Wüsthoff), “Neues Barockorchester Berlin” auf historischen Instrumenten. Katharina Hohlfeld, Sopran; Judith, Kamphues, Alt; Stephan Gähler, Tenor; Rainer Scheerer, Bass. Leitung: Günter Brick.
    Eintritt: 5 – 24 Euro (erm 3-22)
    Anfahrt: U Rüdesheimer Platz; Bus 186

    Veranstalter: ev. Kirchengemeinde Grunewald

    20. Dezember 2009, 16:00 Uhr

    Adresse: Grunewaldkirche WilmersdorfGrunewaldkirche Wilmersdorf
    Bismarckallee 28 B
    14193 Berlin
    Eintritt: 5 – 24 Euro (erm 3-22)
    Anfahrt: S Grunewald; Bus X10, M19, M29, 110, 186;
    Kartentelefon: 897 333 53 und an allen Theaterkassen
    Karten bei Ticketonline, Tel. 0180 / 517 0 517

    Link: http://www.grunewaldgemeinde.de http://www.kantorei.de http://www.musikinkirchen.de

  • Weihnachtsoratorium von J.S.Bach 26.12. 17 Uhr und 19 Uhr in Zepernik

    St.-Annen Kirche, Schönower Str. 74, 16341 Zepernick

  • L. van Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll 27.12.2009 Berlin, Konzerthaus

    Brandenburgisches Staatsorchester unter der Leitung von GMD Howard Griffiths
    Amanda Mace, Sopran
    Sarah Ferede, Alt
    Sylwesteer Targosz-Szalonek, Tenor
    Rainer Scheerer, Bass
    Ernst-Senff-Chor Berlin

    30. und 31. Dezember 2009

    Frankfurt/Oder, Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“
    Brandenburgisches Staatsorchester unter der Leitung von GMD Howard Griffiths
    Amanda Mace, Sopran
    Sarah Ferede, Alt
    Sylwesteer Targosz-Szalonek, Tenor
    Rainer Scheerer, Bass
    Grosser Chor der Singakademie Frankfurt/Oder

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