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Keine Zeit verlieren – Premiere

Liebe Freunde, liebe Kollegen, ich möchte Euch herzlich zu meiner nächsten Premiere einladen.

„Keine Zeit verlieren…“ von Annick Klug mit Nicole Gospodarek, Stefanie Klimkait, Matthias Meier und Alexander Weise

Regie: Ila Schnier

Bühne/Kostüme: Katrin Wittig

Hörspielproduktion:Rainer Scheerer / springstoff.de

Lichtdesign: Max Wagenmann

Assistenz: Sarah Thöle

Premiere in der theaterkapelle 10245 Berlin am 28.08.09 um 20:00 Uhr Weitere Vorstellungen am 29./ 30. August und 09./ 10./ 11./ 12. September jeweils um 20:00 Uhr (Karten unter 030 40 98 43 00 oder theaterkapelle.de)

Ein modernes Märchen für Jugendliche und Erwachsene.
Einmal gestartet läuft die Geschichte los und ist nicht mehr zu stoppen?!
Als lebendiges, audiovisuelles HörStück zieht es den Zuschauer mit den Mitteln des Hörspieles  und des Theaters in den Sog der Geschichte.
Es ist das Jahr 1260. Heinrich konzentriert sich auf das Thema seiner Zaubererprüfung:  die Erfindung der mechanischen Uhr. Doch als plötzlich sein Meister spurlos verschwindet und das Einhorn, auf das er aufpassen sollte sich auf eine Reise in die Zukunft begibt, bleibt auch ihm nichts anderes übrig als hinterher zureisen. Er findet sich im Jahr 2009 wieder und trifft auf Enni, Lea und Lennox. Sie erfahren von einer Bedrohung aus der Zukunft, die den Menschen ihre innere Uhr wegnehmen will. Gemeinsam beginnen die vier einen Kampf gegen diesen schleichenden Prozess des Effektivitätswahnsinns.

Leere Zeit ist ein Problem! Zeit ist ein ökonomischer Faktor. Scheinbar ungenutzte Zeit weckt negative Lebensgefühle. Zeit für Uneffektives aufzubringen wird entweder als Luxus oder schlimmer als Verschwendung deklariert. Es gibt keine Zeit mehr für Muße, für Gespräche um der Gespräche willen, für Musik hören einfach so.

Hätte heute jemand Muße, er wäre nicht stolz darauf, sondern arbeitslos.

1 comment

  1. sikk - 15. September 2009 00:48

    Hier noch unsere Kritik, die bei Twotickets nachzulesen ist:

    Zur Veranstaltung vom 12.09.2009
    Dieser Abend in der Theaterkapelle war eine große positive Überraschung. Die Regisseurin und Autorin Ila Schnier (den Namen sollte man sich merken) hat mit einfachsten Mitteln, großer Fantasie und einer kongenialen Unterstützung ihrer Schauspieltruppe ein Kunstwerk auf die Bühne gebracht, was es verdient öfter gezeigt zu werden. Hier stimmte alles: Textbuch, Dramaturgie, Musik (der Gesang der Schauspieler und die künstlerisch- musikalische Verfremdung von Monteverdis Klage der Ariadne z.B.), das liebevoll minimalistisch ausgestattete Bühnenbild (mit einer multifunktionalen Fantasieplastik aus verfremdeten Alltagsgegenständen in der Mitte) und die ausgezeichneten schauspielerischen Leistungen.
    So lassen wir uns gern verzaubern!
    Wir sind auf neue Produktionen gespannt!!

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