HAYDN-Spaß mit den studiosi cantandi Berlin und der Jungen Philharmonie Kreuzberg
Samstag, 21. Mai 2016, 20.00 Uhr
Konzertsaal der Universität der Künste, Berlin

»Keiner kann alles: schäkern und erschüttern, Lachen erregen und tiefe Rührung und alles gleich gut als Haydn«, urteilte schon Wolfgang Amadeus Mozart über sein großes Vorbild Joseph H.

Auf dem Programm stehen die schon zu Haydns Lebzeiten überaus populäre Nikolaimesse in G-Dur, eine missa brevis für Chor, Solisten und Orchester mit Hörnern und Oboen. Das Cellokonzert Nr. 2 in D-Dur, das Haydn 1783 in Wien komponierte, fordert nicht nur das Können unserer Cellisten Julia Wasmund. Außerdem wird die Sinfonie Nr. 93 in D-Dur erklingen, die während Haydns erster Londoner Reise 1791 entstand.

Die Programmauswahl zeigt die augenzwinkernde Virtuosität und das facettenreiche Können des Komponisten – die herausragende Akustik des UdK-Konzertsaals, die schon Herbert v. Karajan faszinierte, tut ihr Übriges. Also ein gleich in mehrfacher Hinsicht fantastischer Konzerttermin zu moderaten Preisen!

Musikalische Leitung Sergi Gili Solé | Norbert Ochmann
Solisten Karen Rettinghaus, Sopran | Elisabeth Starzinger, Alt | Joseph Schnurr, Tenor | Rainer Scheerer, Bass
Cello Julia Wasmund

Karten zu 20,- | 15,- | 10,- € (Menschen bis 16 Jahre halber Preis)
unter karten@studiosi-cantandi.de oder unter 030 | 505 63 902 (mit AB)
Abendkasse Konzertkasse der UdK unter 030 | 3185 2374

www.studiosi-cantandi.de
facebook.com/studiosi.cantandi.berlin

Oper

Tosca – Trier

Premiere: 16. Januar 2016
Spielort: Theater Trier
Alle Vorstellungen:
16. Jan 2016, 22. Jan 2016, 24. Jan 2016, 31. Jan 2016, 03. Feb 2016, 16. Feb 2016, 04. Mär 2016, 11. Mär 2016, 13. Mär 2016

Tosca ist ein Opernstar und eine zutiefst egozentrische Diva. Vor dem Hintergrund eines terroristischen Systems versucht sie gleichzeitig moralisch integer und erfolgreich zu sein. Sie liebt den Maler Cavaradossi, der durch ihre Schuld ins Visier des Polizeichefs Scarpia gerät. Toscas ungesteuerte Emotionalität macht sie zum idealen Objekt der Manipulation. Sie ist süchtig nach Erregung nach Liebe, nach Macht, nach Wirkung. Sie kennt keine Mitte. Jeden Moment ihres Lebens zelebriert sie als Schauspielerin. Zwischen Spiel und Realität kann sie längst nicht mehr unterscheiden. Alexander Charim macht das tragische Gefangensein der Titelheldin im Spiel zum Prinzip seiner Inszenierung. Tosca ist gleichzeitig Hauptdarstellerin und Regisseurin in einem von ihr inszenierten Theaterstück. Von den Obsessionen ihres Lebens umgeben, erzählt sie ihre Geschichte radikal aus dem Blickwinkel der eigenen erregten Wahrnehmung. Im Akt des Erzählens schließlich vollzieht sich der Prozess ihrer Subjektwerdung.

Puccinis Opernkrimi hat auch über hundert Jahre nach seiner Uraufführung nichts von seiner Leidenschaft und Faszinationskraft verloren. Ein Meisterwerk!

BESETZUNG
Musikalische Leitung GMD Victor Puhl
Inszenierung Alexander Charim
Bühnenbild | Video Ivan Bazak
Kostüme Tal Shacham
Choreinstudierung Angela Händel
Dramaturgie Katharina John
Musikalische Assistenz Wouter Padberg
Regieassistenz Ulla Wentenschuh
Kostümassistenz Daphna Munz
Inspizienz Juliane Hlawati
Soufflage Elisabeth Jorschick

Floria Tosca, eine berühmte Sängerin Bernadette Flaitz
Maria Cavaradossi, Maler Marco Jentzsch
Baron Scarpia, Chef der Polizei Christian Sist
Cesare Angelotti, ein politischer Gefangener László Lukács
Mesner | Sciarrone | Ein Schließer Rainer Scheerer
Spoletta Bonko Karadjov
Ein Hirtenknabe Fritz Spengler

Montag, 28. Dezember 2015, 20.00 Uhr
Konzerthaus Berlin

Dienstag, 29 Dezember, 20:00 Uhr
Konzerthaus Berlin

Mittwoch, 30 Dezember, 19:30 Uhr
Konzerthalle, Frankfurt Oder

Donnerstag, 31 Dezember, 17:00 Uhr
Konzerthalle, Frankfurt Oder

Ludwig van Beethoven:
Sinfonie Nr. 9. d-Moll op. 125

Sara Hershkowitz, Sopran
Charlotte Quadt, Mezzosopran
Daniel Sans, Tenor
Rainer Scheerer, Bariton
Philharmonischer Chor Berlin
GMD Howard Griffiths, Dirigent

www.konzerthaus.de/programm

Gibt es das: Musik, die Jahrhunderte überdauert, auf der ganzen Welt zu Hause ist – von Amerika über Europa bis nach Asien – und buchstäblich Allgemeingut der Menschheit wurde? Beethovens »Neunte« beweist es stets von Neuem. In Deutschland ist sie zum traditionellen Ritual jeder Silvesternacht geworden – sie beschließt das alte Jahr, sie lädt zum Innehalten, zur Besinnung ein, sie fordert Frieden und gegenseitiges Verständnis, und wenn der gewaltige Schlusschor erklingt, wünscht man sich, dass er irgendwann einmal Wirklichkeit werden möchte¨, und einen Augenblick lang, meint man, dass es gelingen müsste: Alle Menschen werden Brüder …

Oper

MacBeth in Berlin

Macbeth. Nach Verdi.
Uraufführung 26. Februar 2015
Homo homini lupus est – der Mensch ist dem Menschen ein Wolf. Geht man wie Machiavelli davon aus, dass der Mensch zum Bösen neigt, Ordnung und Bestand eines Staates oft durch unmoralische Mittel erkauft werden muss, so wird rücksichtsloses und gewalttätiges Handeln nicht nur erlaubt, sondern notwendig. Macbeth scheint ein Wolf zu sein. Er hat Blut geleckt.

Genügt für die größtmögliche Macht ein einzelner Mord? Aus Macht wird Ohnmacht…

Unabwendbar wird Macbeth und seine Lady vom Wahnsinn erfasst, sie verlieren die Orientierung, treiben in ihren verborgenen unterdrückten Sehnsüchten und werden selbst zu ihren schicksalhaften Erscheinungen.
Was geschieht, wenn das blutige Dunkel der (Ohn)macht sich in so wunderbare Musik kleidet wie in Verdis Macbeth, das untersucht die junge Regisseurin Julia Lwowski und geht mit ihrem Team, drei Sängern und zwei Musikern auf eine bildreiche, expressive Reise.

Inszenierung/Fassung: Julia Lwowski
Arrangement/Musikalische Leitung: Nadezda Tseluykina
Bühne und Kostüm: Yassu Yabara
Dramaturgie/Fassung: Marion Meyer
Video: Franziska Kronfoth

Mit: Yuka Yanagihara, Rainer Scheerer, Franziska Kronfoth sowie Roman Lemberg, Nadezda Tseluykina
TERMINE

26.02. 2015 – 20:00
27.02. 2015 – 20:00
01.03. 2015 – 20:00
04.03. 2015 – 20:00
05.03. 2015 – 20:00
07.03. 2015 – 20:00
08.03. 2015 – 20.00
13.03. 2015 – 20:00
14.03. 2015 – 20:00
20.03. 2015 – 20:00
24.03. 2015 – 20:00
06.04. 2015 – 20:00
07.04. 2015 – 20:00
11.04.2015 – 20:00

Veranstaltungsende: 22.45 Uhr

Studio der Neuköllner Oper
TICKETS

von 13 – 21 Euro (ermässigt 9 Euro)
unter 030 688907 77

hier Online reservieren

(Fotos folgen)

J. S. Bach: Weihnachtsoratorium

20. Dezember 2014, 16:00 Uhr, Lindenkirche:
Kinderkonzert. KARTEN unter 030-89733353

20. Dezember 2014, 18:00 Uhr, Lindenkirche,
Kantaten I-III, VI. KARTEN unter 030-89733353

21. Dezember 2014, 16:00 Uhr,Grunewaldkirche,
Kantaten I-VI. KARTEN unter 030-89733353

Berliner Kantorei, Knabenchor der Ev. Grundschule Wilmersdorf (20. und 21.12., je 16:00), Berliner Mädchenchor (20.12., 18:00, Einstudierung Sabine Wüsthoff)

Constanze Backes, Sopran; Saskia Klumpp, Alt; Benedikt Kristjánsson, Tenor; Rainer Scheerer, Bass
unter der Leitung von KMD Günter Brick

Jauchzet Frohlocket 🙂

Ludwig van Beethoven: 9. Sinfonie
BRANDENBURGISCHES STAATSORCHESTER FRANKFURT (ODER)
PHILHARMONISCHER CHOR BERLIN
HOWARD GRIFFITHS Leitung
MICHAELA KAUNE Sopran
KATHARINA KAMMERLOHER Mezzosopran
DANIEL SANS Tenor
RAINER SCHEERER Bass

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 mit Schlusschor über Schillers Ode „An die Freude“

„Es gibt Werke, die seit Generationen zur Tradition geworden sind: Bachs Johannespassion zu Ostern, sein Weihnachtsoratorium zu Weihnachten, und Beethovens »Neunte« nun mal zum Jahreswechsel! Sie ist eine der schönsten Traditionen zum Ende des Jahres. Über die Gründe kann man spekulieren. Vielleicht sind es gerade die Traditionen, die in dieser schnelllebigen Zeit Halt geben. Vielleicht ist es auch einfach Beethovens Musik, die »unter die Haut« geht und zum Innehalten, zum Nachdenken zwingt – aber durchaus noch mehr vermittelt: »Es gibt kaum ein Werk in der Musikgeschichte, das seine Hörer am Ende mit einer so großen Hoffnung entlässt«, sagt der Komponist Aribert Reimann. Wir möchten Sie mit dieser Freude in das Neue Jahr gehen lassen.“

27.12.
Sonnabend 20:00 Uhr, Großer Saal
KARTEN 28 / 36 / 44 / 50 / 55 Euro zzgl. VVG

28.12.
Sonntag 20:00 Uhr, Großer Saal
KARTEN 28 / 36 / 44 / 50 / 55 Euro zzgl. VVG

30.12.
Dienstag 19.30 Uhr, Konzerthalle Frankfurt Oder
Tickets: 35,00 / 31,00 / 23,-00/ 17,00 €

31.12.
Mittwoch 17.00 Uhr, Konzerthalle Frankfurt Oder
Tickets: 42,00 / 38,00 / 32,00 / 23,00 €

Das wunderbare Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt